Guy Parmelin spricht mit dem neuen US-Aussenminister Antony Blinken

Guy Parmelin, Schweizer Bundespräsident und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hatte heute eine erste Kontaktaufnahme mit dem neuen US-Aussenminister Antony Blinken abgehalten.

(Lesezeit: ca. 3 Minuten | Aktualisiert: 02.02.2021, 22:34)

Demokrat Antony Blinken: Neuer Aussenminister der USA

Der amerikanische Diplomat und Demokrat Antony Blinken ist seit dem 26. Januar 2021 neuer Aussenminister in Joe Bidens Kabinett. Blinken war bereits unter den Regierungen Bill Clintons und Barack Obamas in mehreren Regierungsämtern tätig. Als Joe Biden Vizepräsident von Barack Obama war, war Antony Blinken von 2009 bis 2013 Nationaler Sicherheitsberater von Biden.

«Blinken verkörpert die Rückkehr der USA zum Multilateralismus. In der Anhörung vor seiner Bestätigung durch den Senat versprach er, die Beziehungen zu traditionellen Verbündeten wie den EU-Staaten wieder zu stärken und auf internationale Organisationen und Abkommen zu setzen.» (de.wikipedia.org)

Im Fokus: Die Corona-Pandemie

Der 2015 als Nachfolger der zurückgetretenen Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) in den Bundesrat gewählte SVP-Bundesrat Guy Parmelin nahm heute einen ersten Kontakt mit dem US-Aussenminister auf.

Auf Twitter berichtet Parmelin, es habe ein erfreulicher erster Austausch mit der neuen US-Regierung stattgefunden. Er habe heute mit Antony Blinken unter anderem über die künftige Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den USA diskutiert. Ebenfalls hohe Priorität hatte im Gespräch demnach die anstehende Aufgabe, neben und nach der Corona-Pandemie einen wirklich nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung zu lancieren.

Auf Twitter wird gefragt, warum Guy Parmelin keine Schutzmaske trug, wie die Fotos zeigen. Ein katholischer Konservativer protestiert dagegen, die Schweiz solle als «letzte» Demokratie die «rotten» (etwa «verfaulte») Biden-Regierung nicht ernstnehmen.

 

 

Wirtschaft verkraftet Pandemie und Lockdowns besser als erwartet

Es ist allerdings nicht so, dass die Wirtschaft «am Boden» wäre, im Gegenteil, zumindest die «Zahlen» zeigen zwar von Beginn bis Mitte 2020 einen gewissen Rückgang, doch danach ging die Aufholjagd weiter und der «Börsenabsturz» war innert kurzer Zeit mehr als 100% wieder ausgeglichen.

Zur Zeit befindet sich beispielsweise der US-amerikanische Börsenindex Dow Jones immer noch in den höchsten Ranges, wenn auch nicht tagesaktuell auf dem «Allzeithoch», das bei 31’272 liegt. Aktuell steht der DOW auf 30’740 Punkten. In der folgenden Grafik von heute, die den Dow Jones im Zeitraum von 2016 bis heute anzeigt, sieht man gut, dass zwar Anfang 2020 ein massiver Absturz stattfand, der jedoch quasi ebenso schnell wieder gegen oben korrigiert wurde und sogar seitdem noch weiter anstieg:

Ähnlich sieht auch die US-Arbeitslosenquote im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aus; im März 2020 brach die Anzahl der Erwerbslosen aus dem gewohnten Range stark über 4,5% gegen oben aus und erreichte im Folgemonat April einen Höhepunkt mit 14,4% Arbeitslosenquote. Im Dezember 2020 war die Arbeitslosenquote in den USA wieder auf «normalen» 6,5%.

Auch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA erleidete einen relativ leichten Rückschlag Anfang 2020, doch es ist bei weitem kein totaler Absturz.

Statistik: USA: Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen von 1980 bis 2019 und Prognosen bis 2025 (in Milliarden US-Dollar) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

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Bild: Guy Parmelin, via Twitter

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